
Käthe Jacob wurde am 10. März 1914 in Erfurt geboren.1 Ihre Eltern waren der Kaufmann Willy (auch Willi oder Wilhelm) Jacob, geboren am 19. Februar 1891 in Nieder-Gemünden,2 und die Kauffrau Erna Jacob, Geburtsname Stern, geboren am 25. April 1887 in Mülheim an der Ruhr.3 Zur Zeit von Käthes Geburt – so jedenfalls die Angaben in ihrer Geburtsurkunde – arbeitete Willy Jacob noch als Handlungsgehilfe in Metz; Erna Jacob wohnte in Nordhausen bei Erfurt. Am 29. November 1919 – Käthe war fünf Jahre alt – wurde die kleine Schwester Else in Nieder-Gemünden bei Alsfeld geboren.4 Wann genau die Familie in das kleine oberhessische Dorf gezogen war, lässt sich nicht feststellen. Am 8. März 1928 – Käthe war fast vierzehn, Else acht Jahre alt – kam in Nieder-Gemünden die kleine Schwester Klara Ruth zur Welt.5
Wie sah der jüdische Alltag in der kleinen Vogelsberggemeinde aus? „In Nieder-Gemünden“, so schreibt der Historiker Klaus-Dieter Alicke, „existierte bis ins beginnende 20. Jahrhundert eine kleine jüdische Gemeinde, der auch die wenigen Familien aus Rülfenrod angeschlossen waren. Beide Dörfer unterstanden ehemals der Patrimonialherrschaft der Freiherren von Schenk von Schweinsberg. Jüdische Bewohner waren seit Ende des 17. Jahrhunderts dort ansässig; sie bestritten ihren Lebensunterhalt als Viehhändler, Kleinkaufleute und als Landwirte. Die bekannteste jüdische Familie am Ort war die weitverzweigte Familie Jacobs [sic].“6 – Der Betraum der kleinen jüdischen Gemeinde befand sich in einem Privathaus. Schon vor 1933 waren viele jüdische Personen aus Nieder-Gemünden weggezogen.7
Wovon die Familie ihren Lebensunterhalt bestritt, erklärte Käthes Schwester Else rückblickend im Entschädigungsverfahren: „Mein Vater war Kaufmann, er handelte mit Oelen für landwirtschaftliche Maschinen und sein Kundenkreis waren die Landwirte der Umgebung […].“8 Die Familie Jacob scheint in „sehr bescheidenen Verhältnissen“ gelebt zu haben, wie eine Klassenkameradin von Käthes Schwester Else nach dem Krieg bezeugte.9
So war es nicht selbstverständlich, dass Käthe Jacob nach dem dreijährigen Volksschulbesuch in Nieder-Gemünden die weiterführende Schule in Grünberg besuchen konnte: Im Schuljahr 1929/30 – für die Zeit davor fehlen die Belege – kostete der Besuch der unteren und mittleren Klassen bei zwei Geschwistern 17 Reichsmark monatlich, für die oberen Klassen 20 Reichsmark.10 Auch Käthes Großcousin Willi Jacob, geboren 1885, der Neffe ihres Großvaters Abraham Jacob, war von 1898 bis vermutlich 1899 in Grünberg zur Schule gegangen.
An Ostern 1923 wurde Käthe Jacob in die Sexta (heute: 5. Klasse) der Grünberger Realschule eingeschult.11 Die meisten Kinder ihrer Klasse waren evangelisch, wenige katholisch. Neben Käthe Jacob gab es noch drei weitere jüdische Kinder: Joseph Rosenberg aus Kesselbach, Benno Wetzstein aus Kesselbach und Walter Joseph aus Londorf.12
An Ostern 1929 verließ Käthe Jacob die weiterführende Schule, die sich seit ihrer Abiturfähigkeit 1926 ‚Oberrealschule‘ nennen durfte, mit der Obersekundareife, einem Äquivalent zum heutigen Realschulabschluss. Zwei ihrer jüdischen Mitschüler sind auf dem Abschlussfoto von 1929 nicht zu sehen: Walter Joseph wiederholte eine Klasse und absolvierte erst ein Jahr später an Ostern 1930, Benno Wetzstein scheint die Schule ohne Abschlussprüfung verlassen zu haben.13 Als weiterer jüdischer Schüler ist auf dem Foto Fritz Weinberg aus Allendorf/Lda zu sehen, der eigentlich bereits Ostern 1928 die Obersekundareife gemacht haben müsste; vielleicht hat er den Abschluss nachgeholt.

(TKS-Archiv)
Ihren weiteren Ausbildungsweg schilderte Käthe Jacob, verheiratete Peters, im Rückblick: Nach dem Abgang aus der Oberrealschule Grünberg „ging ich noch ein Jahr zu einer hoeheren Handelsschule in Giessen, auf deren Namen ich mich leider nicht mehr besinne. Spaeter wollte ich dann eine Frauenschule besuchen, um mich als Fuersorgerin ausbilden zu lassen, dies war jedoch dann durch die Nationalsozialistische Gesetzgebung nicht mehr moeglich.“14
In einer früheren Schilderung beschrieb sie die Umstände noch etwas genauer: „Als ich nach dem Jahre 1933 das noetige Ausbildungs-Alter erreicht hatte, um dem von mir gewaehlten Beruf als Sociale Fuersorgerin zu folgen, war es mir nicht moeglich in eine Soziale Frauenschule zur Ausbildung aufgenommen zu werden, da die Bestimmungen diktiert von der Nationalsozialistischen Regierung eine Zulassung von juedischen Schuelern nicht mehr erlaubten. Ich musste daher als Sekretaerin arbeiten. Trotzdem ich dann spaeter zwischen den Jahre[n] 1937–1939 bei der ‚Juedischen Beratungsstelle fuer Wirtschaftshilfe‘, Frankfurt/M. eine Arbeit fand, die mehr meinem eigenen Berufsinteresse Rechnung trug, konnte ich einen beruflichen Status als Fuersorgerin nicht erreichen, da mir die Ausbildung fehlte.“15
Käthe Jacob wohnte zu dieser Zeit mit ihren Eltern und ihrer jüngsten Schwester Ruth Klara in der Max Eythstraße 73 in Frankfurt am Main.16 Die Familie hatte Nieder-Gemünden verlassen müssen, weil Willy Jacobs Existenz als Kaufmann für landwirtschaftliche Öle dort unmöglich geworden war, wie Käthes Schwester Else sich erinnert: „[S]ein Kundenkreis waren die Landwirte der Umgebung, die unter starkem nationalsozialistischem Einfluss standen und juedische Kaufleute boykottierten.“17
Über die Art ihrer Tätigkeit für die ‚Jüdische Beratungsstelle für Wirtschaftshilfe‘ gibt ein Zwischenzeugnis Aufschluss, das die Beratungsstelle Käthe Jacob kurz vor ihrer Emigration im August 1939 ausstellte: „Käthe Jacob […] ist seit dem 1. August 1937 bei uns beschäftigt. Ihre Aufgabe war zunächst die Uebernahme der schriftlichen Arbeiten unserer Abteilung Berufsausbildung und Berufsumschichtung […]. Im Laufe des letzten Jahres hat Frl. Jacob selbstaendig die Organisation und Durchfuehrung unserer Berufsumschichtung fuer Maenner, insbesondere unserer Berufsfachschule der Kulturvereinigung Isr. Gemeinde bearbeitet.“18
Von der ‚Jüdischen Beratungsstelle für Wirtschaftshilfe‘ Frankfurt a. M. war eine ‚Anlernwerkstatt‘ in der Fischerfeldstraße gegründet worden, wo Käthes Vater Willy Jacob arbeitete: „Nachdem [mein Vater] seine Existenz als selbstaendiger Kaufmann in Nieder-Gemuenden, verloren hatte, arbeitete er im Buero der Juedischen Anlernwerkstatt, Frankfurt/M. Fischerfeldstrasse. Dies war eine Institution der Juedischen Gemeinde in der junge Juden durch handwerkliche Ausbildung auf die Auswanderung vorbereitet wurden.“19
„Die Anlernwerkstätte“, so heißt es auf der Website des Frankfurter Instituts für Stadtgeschichte, „diente […] vor allem einer schnellen Qualifikation in praktischen Berufen, mit der die Absolventen nach der Auswanderung etwas anfangen oder in Deutschland minderqualifizierte Arbeit ausüben konnten, nachdem sie durch Berufsverbote und sonstige Ausgrenzungen arbeitslos geworden waren. Von den NS-Behörden wurde diese Entwicklung planvoll als ‚Berufsumschichtung‘ gefördert.“20
In dieser schwierigen Situation, in der ihr und den Klienten nicht viele Handlungsspielräume blieben, bewährte sich Käthe Jacobs Menschlichkeit, wie ihr von der ‚Beratungsstelle‘ bescheinigt wurde: „Den Ratsuchenden gegenueber hat sie es durch ihre ruhige Art verstanden, die individuellen Wuensche mit den Moeglichkeiten und Notwendigkeiten, wie sie durch die Lage der Juden in Deutschland bedingt sind, in Einklang zu bringen.“21
Im August 1939 gelang Käthe Jacob die Flucht nach England.22 Was ihrem Vater vor fast einem Jahr widerfahren war, dürfte ihre Entscheidung zur Flucht beschleunigt haben: Nach dem Novemberpogrom 1938 in Frankfurt wurde Willy Jacob, siebenundvierzigjährig, nach Dachau verschleppt und war dort vom 14. November bis 28. Dezember 1938 mit der Häftlingsnummer 25687 interniert.23
„Die Verhaftung der Juden und ihre Verbringung in Konzentrationslager sollte offensichtlich als brutales Zwangsmittel dienen, um die ‚Arisierung‘ jüdischer Firmen und die Auswanderung der Juden aus Deutschland zu beschleunigen“, schreibt der Historiker Wolf-Arno Kropat. „Für die betroffenen Juden stellte sich freilich erst im Laufe der Zeit heraus, daß ihre Verhaftung ’nur‘ befristet und als taktisches Druckmittel gedacht war. Sie hatten nicht nur den Schock einer willkürlichen Verhaftung zu ertragen, sondern wurden unter oft demütigenden Bedingungen zunächst in ein Sammellager und anschließend größtenteils in eines der Konzentrationslager Dachau, Buchenwald oder Sachsenhausen gebracht, wo sie unter selbst für KZ-Häftlinge katastrophalen Bedingungen auf engstem Raum zusammengepfercht wurden.“24
Als Käthe Jacob nach England floh, wusste sie nicht, dass sie ihre Eltern und ihre jüngste Schwester nie wiedersehen würde. Die Umstände ihrer Flucht müssen dramatisch gewesen sein: „Leider kann ich Kopien der Abgangszeugnisse nicht beschaffen, da diese bei meiner plötzlichen Auswanderung Ende August 1939 in der Wohnung meiner Eltern in Frankfurt blieben“, schrieb sie 1956. „Ich konnte damals nur einen Handkoffer mitnehmen.“25
Im Exil arbeitete Käthe Jacob unter schwierigen Bedingungen weiter auf ihr Berufsziel hin: „Nach meiner Auswanderung nach England war es mir dann endlich im Jahre 1943 moeglich, nachdem ich seit 1939 als Hausangestellte dort arbeiten musste, Abendkurse der Universitaet zu besuchen,26 die ich durch 4 Jahre durchfuehren musste, da es mir an Mitteln fehlte eine Universitaets-Ausbildung zu bezahlen, und ich mir waehrend des Tages den Lebensunterhalt verdienen musste.“27
Die durch die Verfolgung im NS-Deutschland verpassten Bildungschancen machten sich jetzt schmerzlich bemerkbar. So konnte Käthe Peters nur eine „Teilausbildung [absolvieren], die mich jedoch nicht zur ausgebildeten Fuersorgerin machte, da ich keinerlei Vorbildung hatte, und ich mir das volle Universitaets-Examen auf Grund der mangelnden finanziellen Mittel nicht ermöglichen konnte. Es war mir daher nicht moeglich eine Arbeit als voll ausgebildete Fuersorgerin im Oeffentlichen Dienst zu bekommen, und ich musste mich damit begnuegen, immer nur untergeordnete Stellen, die nicht den vollen Berufs-Status hatten, annehmen zu können.“28
Im Jahr 1947 reiste Käthe Jacob von England in die USA aus.29 In den USA heiratete sie 1952 Stefan Peters.30 Als sie im Dezember 1954 den Entschädigungsantrag stellte, lebte sie mit ihrem Ehemann in Cambridge, Massachusetts, und gab als Beruf „Hausfrau“ an.31 Aus der Entschädigungsakte geht nicht hervor, ob sie Kinder hatte. Sterbeort und -Datum sind unbekannt.
Was geschah mit Käthes Familie? Die mittlere Schwester Else konnte 1936 nach Palästina fliehen.32 Käthes Vater Willy Jacob wurde „dann noch ein Jahr vor seiner Verschleppung auf den Juedischen Friedhof zu schwerer, koerperlicher Arbeit beordert.“33 Am 12. November 1941 wurden Käthes kleine Schwester Klara Ruth – zu diesem Zeitpunkt war sie zwölf Jahre alt –, ihre Mutter Erna – 54 Jahre alt – und ihr Vater Willi – 50 Jahre alt – von Frankfurt in das Getto Minsk deportiert.34
Die Historikerin Monica Kingreen schreibt zu dieser am 11. November 1941 gestarteten ‚Evakuierungs‘-Aktion: „Verglichen mit der ersten Deportation [am 19. Oktober 1941 nach Lodz; Anm. d. Red.], standen nun viel mehr Familien mit Kindern […] und Heranwachsenden […] auf der Liste. […] Die Wohn- und Vermögensverhältnisse der zur Deportation Ausgewählten lagen deutlich niedriger als bei der ersten Deportation aus dem Westend.“35
Vermutlich am 17. November 1941 trafen die Frankfurter Deportierten am Minsker Güterbahnhof ein und wurden von SS-Leuten durch die völlig zerstörte Stadt in das Ghetto getrieben, das die Wehrmacht im Juli 1941 nach der Eroberung der Stadt errichtet hatte.36 „Zum Schicksal der mehr als 1.000 aus Frankfurt a.M. verschleppten Menschen ist folgende ungefähre Schätzung möglich“, schreibt Monica Kingreen: „In den ersten Monaten starben etwa 100 an Krankheit, Hunger und Verzweiflung, mindestens weitere 100 Personen an Krankheit in der folgenden Zeit. Etwa 400 Personen wurden bei ‚Aktionen‘ im Ghetto getötet oder in Gaswagen weggebracht oder kamen nicht zurück von ihren Arbeitskommandos. 270 Personen wurden bei der Elimination des Ghettos getötet. Etwa 30 Männer wurden im April 1943 in andere Lager gebracht, ebenso im September 1943 etwa 80 Männer und 30 Frauen.“37
Die genauen Umstände und Zeitpunkte des Todes von Käthes Schwester und Eltern sind nicht bekannt.
- Vgl. die Abschrift der Geburtsurkunde des Standesamtes Erfurt (mit Zwangsnamen „Sara“) vom 31. Januar 1939 in Käthe Jacobs Entschädigungsakte, HHStAW Best. 518 Nr. 40850, Bl. 14.
↩︎ - Für das Geburtsdatum siehe: Judenmatrikel Rülfenrod, Gemeinde Gemünden, Vogelsbergkreis, 1996, HStAD Best. C12 Nr. 298/2, Bl. 4 (Original im Gemeindearchiv Gemünden). – Für den Geburtsort Nieder-Gemünden siehe den Eintrag für Willi/Wilhelm Jacob im online-Gedenkbuch des Bundesarchivs. – In der Identifikation der Entschädigungsakte (HHStAW Best. 518 Nr. 17575), die wir noch nicht eingesehen haben, ist allerdings Marburg als Geburtsort angegeben.
↩︎ - Für Namen und Geburtsort siehe: Judenmatrikel Rülfenrod, Gemeinde Gemünden, Vogelsbergkreis, 1996, HStAD Best. C12 Nr. 298/2, Bl. 4 (Original im Gemeindearchiv Gemünden). – Siehe auch den Eintrag für Erna Jacob, geb. Stern, im online-Gedenkbuch des Bundesarchivs, sowie (für die Berufsangabe) die Identifikation ihrer Entschädigungsakte (HHStAW Best. 518 Nr. 74979; Akte muss noch eingesehen werden).
↩︎ - Siehe die Angaben in Else Jacobs Entschädigungsakte, HHStAW Best. 518 Nr. 69815.
↩︎ - Vgl. die Judenmatrikel Rülfenrod, Gemeinde Gemünden, Vogelsbergkreis, 1996, HStAD Best. C12 Nr. 298/2, Bl. 4 (Original im Gemeindearchiv Gemünden); sowie den Eintrag für Klara Ruth Jacob im online-Gedenkbuch des Bundesarchivs.
↩︎ - Jüdische Gemeinde – Nieder-Gemünden (Felda/Hessen), aufgerufen am 28. Dezember 2025.
↩︎ - Vgl. Ursula Krause Schmitt, Jutta von Freyberg und Friedrich Wehe: Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945. Bd. 1/2. Hessen II. Regierungsbezirke Gießen und Kassel. Hg. vom Studienkreis Deutscher Widerstand, Frankfurt 1996, S. 193.
↩︎ - Eidesstattliche Versicherung von Else Jacob, verh. Rothschild, vom 15. Juni 1956, HHStAW Best. 518 Nr. 69815, Bl. 6.
↩︎ - Eidesstattliche Versicherung von Alice Hocke vom 27. Juni 1958, HHStAW Best. 518 Nr. 69815, Bl. 22. Bei dieser Zeugenaussage – Alice Hocke, geb. Jöckel, war Verwaltungsangestellt an der späteren Theo-Koch-Schule – ging es darum, Else Jacob zu bestätigen, dass sie eine Freistelle an der Oberrealschule gehabt hatte, weil ihre Eltern sich das Schulgeld nicht leisten konnten.
↩︎ - Johannes Hüthwohl: Hessische Oberrealschule zu Grünberg. Bericht über das Schuljahr 1929-30, Grünberg 1930, S. 14 (Stadtarchiv Grünberg; Kopie im TKS-Archiv).
↩︎ - Vgl. Hauptliste der Schüler und Schülerinnen der Höheren Bürgerschule (bis Ostern 1914) und Realschule (O. 1914–O. 1926) und Oberrealschule (O. 1926–O. 1938) und Oberschule für Jungen (ab O. 1938). Grünberg i. H. Angefangen Ostern 1910, beendet mit Schluss des Schuljahres 1938/39, S. 110 f. (Eintrittsjahr 1923/24) (TKS-Archiv).
↩︎ - Vgl. ebd.
↩︎ - Vgl. ebd.
↩︎ - Schreiben von Käthe Peters, geb. Jacob, an ihren Rechtsanwalt vom 22. Januar 1956, HHStAW Best. 518 Nr. 40850, Bl. 13.
↩︎ - Schreiben von Käthe Peters, geb. Jacob, an die Entschädigungsbehörde vom 10. Dezember 19954, HHStAW Best. 518 Nr. 40850, Bl. 5.
↩︎ - Vgl. Antrag auf Entschädigung von Käthe Peters, geb. Jacob, vom 5. Dezember 1954, HHStAW Best. 518 Nr. 40850, Bl. 1 verso.
↩︎ - Eidesstattliche Versicherung von Else Jacob, verh. Rothschild, vom 15. Juni 1956, HHStAW Best. 518 Nr. 69815, Bl. 6.
↩︎ - Abschrift des Zwischenzeugnisses der ‚Jüdischen Beratungsstelle für Wirtschaftshilfe – Bezirksstelle für Berufsausbildung und Berufsumschichtung‘ Frankfurt a. M. vom 16. August 1939, HHStAW Best. 518 Nr. 40850, Bl. 6.
↩︎ - Schreiben von Käthe Peters, geb. Jacob, an ihren Rechtsanwalt vom 22. Januar 1956, HHStAW Best. 518 Nr. 40850, Bl. 13.
↩︎ - Frankfurt 1933 -1945: Beiträge, aufgerufen am 28. Dezember 2025.
↩︎ - Abschrift des Zwischenzeugnisses der ‚Jüdischen Beratungsstelle für Wirtschaftshilfe – Bezirksstelle für Berufsausbildung und Berufsumschichtung‘ Frankfurt a. M. vom 16. August 1939, HHStAW Best. 518 Nr. 40850, Bl. 6.
↩︎ - Vgl. den Bescheid über die Bewilligung von 40 DM [!] Entschädigung für Auswanderungskosten vom 17. Januar 1959, HHStAW Best. 518 Nr. 40850, Bl. 27.
↩︎ - Vgl. den Eintrag für Willy Jacob im Zugangsbuch Konzentrationslager Dachau, Häftlingsnummern 023757–029565, 12. bis 17. November 1938, 1.1.6/130429598/ITS Digital Archive, Arolsen Archives (https://collections.arolsen-archives.org/de/document/130429598).
↩︎ - Wolf-Arno Kropat: Kristallnacht in Hessen: Der Judenpogrom vom November 1938. Eine Dokumentation, Wiesbaden 1988 (=Schriften der Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen, Bd. X), S. 169 f.
↩︎ - Schreiben von Käthe Peters, geb. Jacob, an ihren Rechtsanwalt vom 22. Januar 1956, HHStAW Best. 518 Nr. 40850, Bl. 13.
↩︎ - In der Bescheinigung der Universität von London vom 7. Mai 1947, von der eine übersetzte Abschrift in der Entschädigungsakte enthalten ist, heißt es über die Inhalte des Studiums: „Diese Kurse umfassen das Gebiet von Sozialwissenschaft und schliessen Kurse der: sozialen Struktur und sozialen Lage Englands, der Sozialen Psychologie, der Sozialen Philosophie, der Sozialen Institutionen und Organisationen, ein.“ (HHStAW Best. 518 Nr. 40850, Bl. 7)
↩︎ - Schreiben von Käthe Peters, geb. Jacob, an die Entschädigungsbehörde vom 10. Dezember 19954, HHStAW Best. 518 Nr. 40850, Bl. 5.
↩︎ - Ebd.
↩︎ - Vgl. den Bescheid über die Bewilligung von 40 DM [!] Entschädigung für Auswanderungskosten vom 17. Januar 1959, HHStAW Best. 518 Nr. 40850, Bl. 27 f.
↩︎ - Vgl. die Abschrift der Heiratsurkunde vom 13. Oktober 1952, HHStAW Best. 518 Nr. 40850, Bl. 9.
↩︎ - Antrag auf Entschädigung von Käthe Peters, geb. Jacob, vom 5. Dezember 1954, HHStAW Best. 518 Nr. 40850, Bl. 1.
↩︎ - Eidesstattliche Versicherung von Else Jacob, verh. Rothschild, vom 15. Juni 1956, HHStAW Best. 518 Nr. 69815, Bl. 6.
↩︎ - Schreiben vom 22. Januar 1956 in der Entschädigungsakte von Käthe Peters, geb. Jacob, HHStAW Best. 518 Nr. 40850, Bl. 13.
↩︎ - Vgl. die Einträge im Gedenkbuch: Willi Jacob: https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de887974; Erna Jacob: https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de886713; Ruth Klara Jacob: https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de887131.
↩︎ - Monica Kingreen: Die Deportation der Juden aus Hessen 1940 bis 1945. Selbstzeugnisse, Fotos, Dokumente. Aus dem Nachlass herausgegeben und bearbeitet von Volker Eichler, Wiesbaden 2023 (=Schriften der Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen, Bd. 32), S. 69.
↩︎ - Vgl. Kingreen, Deportation (a. a. O.), S. 73.
↩︎ - Kingreen, Deportation (a. a. O.), S. 84.
↩︎
